So komme ich zu einem Projekt

Die Genossenschaft Schanze ist von sich aus nicht in der Lage weitere Projekte zu entwickeln. Dazu ist sie zu klein und es fehlt ihr das fachkundige Personal. Sie hat eine Angestellte für die anfallenden Verwaltungsaufgaben.

Interessierte Projekte müssen sich zunächst an einen Baubetreuer (z.B. STATTBAU HAMBURG oder Lawaetz-Stiftung) wenden, der gemeinsam mit den Projektmitgliedern des Projektes, das mögliche Projekt entwickelt und mit dem Projekt entscheidet, ob eine Dachstruktur, wie sie die Genossenschaft Schanze darstellt, eine Möglichkeit ist, in Zukunft als Eigentümerin aufzutreten. Erst danach wenden sich die Projekte an die Genossenschaft.

Die Genossenschaft steht grundsätzlich für weitere Projekte zur Verfügung. Die Entscheidung, ob die Genossenschaft weitere Projekte unter ihr Dach aufnehmen möchte, wird in den Entscheidungsgremien Vorstand und Aufsichtsrat gefällt. Voraussetzung dafür ist, dass die grundsätzlichen Rahmenbedingungen des Projektes geklärt sind. Ohne diese Klärung kann die Genossenschaft keine weiteren Projekte unter ihr Dach aufnehmen.

Im Rahmen der Projektentwicklung über einen Baubetreuer wird auch die mögliche Finanzierung durchdacht und damit auch die Höhe des notwendigen Eigengeldes, als Teil der Finanzierung des Projektes. Die Projekte betreiben das Gelingen des eigenen Projektes auf eigenes Risiko.

Die Projektmitglieder werden nach ihrer Entscheidung, dass die Genossenschaft Schanze die zukünftige Eigentümerin ihres Projektes werden soll, Mitglieder der Genossenschaft und bringen das für die Finanzierung notwendige Eigengeld auf und stellen dies der Genossenschaft zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit dem Baubetreuer werden auch die vertraglichen Grundlagen zwischen dem Projekt und der Genossenschaft für das zukünftige Wohnen geklärt.